Öffentliche Schule Nr. 195, Tiflis
Land
Georgien
Adresse 26 Simon Tschikowani Str.
0171 Tbilissi
Georgien
deutsch195.wordpress.com
Schülerinnen und Schüler
700
Lehrerinnen und Lehrer
60
PASCH-Schultyp
DSD-Schule
Schulpartnerschaft Gesamtschule Stierstadt Oberursel
Kontakt über die Fachberatung Georgien
Die 195. Schule liegt in der Stadt Tbilissi in Georgien, im Stadtteil Saburtalo auf der Tschikowani-Straße. Georgien ist ein kleiner Staat (ungefähr so groß wie Bayern) im Kaukasus. Hier gibt es viele Berge, aber auch eine Tiefebene und das Schwarze Meer. Tbilissi ist die Hauptstadt von Georgien und liegt am Fluss Mtkwari. Unser Stadtteil Saburtalo gehört zum Zentrum von Tbilissi. Hier leben sehr viele Menschen, weshalb es viele Hochhäuser, aber auch einen schönen Park, der nach der Sonne benannt wurde – Mziuri, gibt. Manchmal machen wir in diesem Park Unterricht, weil er direkt neben der Schule liegt.
Die Schule liegt an einem Hang, daher sieht es von der Straße her so aus, als ob sie klein wäre und nur ein Stockwerk hätte. Aber sie hat insgesamt vier Stockwerke und einen Keller – sie ist also groß. Das Deutschzimmer sowie der gesamte 2., 3. und 4. Stock wurden grundrenoviert, so dass die Schule innen einladend aussieht (von außen ist sie nicht so schön, weil sie grau ist). Die Schule ist im Jahr 1971 gegründet worden.
In unserer Schule gibt es etwa 60 Lehrerinnen und Lehrer und es lernen ungefähr 700 Schülerinnen und Schüler. In einer Klasse gibt es im Durchschnitt 30 Schülerinnen und Schüler. An der Schule werden drei Fremdsprachen unterrichtet: Englisch, Deutsch und Russisch – und zusätzlich gibt es eine Persisch-AG. Und auch gibt es bei uns etwa Religionsunterricht, den es in vielen Schulen nicht gibt. Wir haben einen Schülerrat, in dem Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse mit der Direktion zusammenarbeiten. Außerdem gibt es an unserer Schule einen Schüler- und Lehreraustausch mit Deutschland.
Unsere Schule trägt den Namen von Ekvtime Takhaishvili, einem georgischen Nationalhelden, der im 19. Jahrhundert viele Schätze und Heiligtümer von Georgien vor der Revolution geschützt hat, indem er sie 1921 nach Frankreich brachte. Er hat diese Schätze sorgfältig aufbewahrt und 1945 wieder unversehrt nach Georgien zurückgebracht.